CPM-Rechner

Berechne CPM, Gesamtkosten oder Impressionen aus zwei beliebigen Werten.

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CPM steht für Cost-per-Mille und bezeichnet den Preis für jeweils 1.000 Werbeeinblendungen. Im deutschsprachigen Marketing entspricht das dem Tausenderkontaktpreis (TKP). Der Wert ist der wichtigste Standard, um die Kosten von Werbekampagnen mit stark abweichenden Reichweiten direkt miteinander zu vergleichen.

So nutzt du den CPM-Rechner

  1. Trage zwei der drei Werte in die Felder ein: Gesamtkosten, Impressionen oder CPM.
  2. Starte die Berechnung mit einem Klick auf die Schaltfläche.
  3. Ermittle aus Gesamtkosten und Impressionen den tatsächlich erzielten CPM deiner Anzeige.
  4. Nutze CPM und geplantes Budget, um die voraussichtlich erreichbaren Impressionen zu prognostizieren.
  5. Bestimme aus angestrebten Impressionen und vorgegebenem CPM das benötigte Werbebudget.

Formel und typische Rechenfehler beim CPM

Die mathematische Formel lautet: CPM = (Gesamtkosten ÷ Impressionen) × 1.000. Wenn du beispielsweise 450 ausgibst und dafür 180.000 Impressionen erhältst, liegt dein CPM exakt bei 2,50.

Ein häufiger Fehler besteht darin, den Faktor 1.000 an der falschen Stelle anzuwenden oder CPM direkt mit CPC gleichzusetzen. Diese beiden Kennzahlen messen grundlegend verschiedene Dinge: CPM bewertet reine Sichtkontakte, während CPC die Kosten pro individuellem Klick abbildet. Eine Kampagne mit einem extrem günstigen CPM bringt wenig praktischen Nutzen, wenn dabei keine Klicks oder Conversions entstehen.

Reichweite nach Budget mit dem CPM-Rechner ermitteln

BudgetCPM 2,00CPM 5,00CPM 12,00
500250.000100.00041.700
1.000500.000200.00083.300
5.0002.500.0001.000.000416.700
10.0005.000.0002.000.000833.300

Wichtige Kriterien zur Analyse von CPM-Werten

  • Ein niedriger CPM bei unpassender Zielgruppe verursacht höhere Verluste als ein höherer CPM bei exakt qualifizierten Kontakten.
  • Der CPM trifft keine Aussage darüber, ob Werbemittel im sichtbaren Bereich lagen; achte daher immer auch auf die Viewability.
  • Vergleiche Kennzahlen nur innerhalb desselben Werbekanals, da Display-, Video- und Audio-Formate unterschiedliche Preisniveaus aufweisen.
  • Die Kontakthäufigkeit beeinflusst das Resultat: 100.000 Impressionen verteilt auf 10.000 Personen wirken anders als 100.000 Personen mit je einem Kontakt.
  • Behalte nachgelagerte Erfolgskennzahlen im Blick, insbesondere Klicks, Registrierungen oder erzielte Einnahmen.

Häufige Fragen zum CPM-Rechner

Wofür steht die Abkürzung CPM genau?

CPM bedeutet Cost-per-Mille, abgeleitet vom lateinischen Wort mille für Tausend. Der Wert definiert den Preis, den ein Werbetreibender für jeweils 1.000 Impressionen bezahlt.

Wie läuft die exakte Formelberechnung ab?

Du teilst die gesamten Ausgaben durch die Gesamtzahl der Impressionen und multiplizierst das Zwischenergebnis mit 1.000. Werden 800 für 400.000 Impressionen aufgewendet, ergibt das einen CPM von 2,00.

Worin liegt der Unterschied zwischen CPM und CPC?

CPM berechnet rein die Einblendung der Werbung, unabhängig von Nutzerinteraktionen. CPC fällt nur an, wenn tatsächlich ein Klick erfolgt. CPM eignet sich für Markenbekanntheit, CPC für direkte Reaktionen.

Was gilt im Onlinemarketing als guter CPM-Wert?

Das hängt von Zielgruppe und Werbekanal ab. Breites Display-Inventar liegt gelegentlich unter 2, während spitz definierte Fachzielgruppen auf Premium-Netzwerken über 30 kosten können. Ziehe eigene historische Daten heran.

Was versteht man unter dem Begriff eCPM?

eCPM steht für effektiven CPM und normiert Einnahmen oder Kosten auf jeweils tausend Einblendungen. Publisher nutzen diese Kennzahl, um den Ertrag unterschiedlicher Werbeformate einheitlich zu vergleichen.

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